Wie bleibt der Ortskern lebendig und attraktiv? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer Veranstaltung von WIRtschaft Senden e.V. im Alten Zollhaus. Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Politik nutzten den Abend für einen offenen und konstruktiven Austausch.

Im Gespräch mit Bürgermeister Sebastian Täger und Tobias Buller-Langhorst, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes NRW Westfalen-Münsterland, wurde deutlich: Ein funktionierender Ortskern lebt vom Zusammenspiel. Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistungen sorgen gemeinsam für Versorgung, Begegnung und Aufenthaltsqualität – und damit für Lebensqualität vor Ort.

Senden hat in den vergangenen Jahren bereits wichtige Impulse gesetzt. Städtebauliche Maßnahmen und die Umgestaltung der Herrenstraße zur Fußgängerzone zeigen Wirkung. Gleichzeitig stehen viele Städte und Gemeinden vor ähnlichen Herausforderungen:
– wachsender Druck durch den Onlinehandel
– Leerstände im Ort
– schwierige Unternehmensnachfolge
– bürokratische Hürden für Existenzgründungen

Umso wichtiger sind die Stärken des lokalen Handels: persönliche Beratung, Service und Nähe. Ergänzt wird dies durch eine attraktive Gastronomie, die Menschen in den Ortskern zieht und die Aufenthaltsqualität erhöht.
WIRtschaft Senden e.V. leistet dabei einen wichtigen Beitrag, indem der Verein Akteure vernetzt und Entwicklungen anstößt.

Der Abend hat gezeigt: Die Grundlagen in Senden sind vorhanden. Entscheidend wird sein, dass alle gemeinsam weiter an einem Strang ziehen – für einen lebendigen und zukunftsfähigen Ortskern.